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Diese Nähanleitung einer Fliegenmaske ist für die Größe Shetlandpony. Meine Ponys haben ein Stockmaß von 85 cm bis 105 cm und die Maske passt ihnen gut.

Man benötigt:

  • Stoffreste (z.B. 1 altes T-Shirt – reicht für 1 Maske)
  • Fliegengitter feinmaschig (kein billiges Netz, sondern ein stabiles Gitter)
  • Klettverschlussreste
  • Drucker, Stift, Schere, Lineal
  • Stecknadeln zum Anheften
  • Nadel und Faden (event. auch Nähmaschine)

Und so gehts:

Schnittmuster:
Das Schnittmuster ausdrucken und ausschneiden.

Maske:

Teil A und Teil B je 2 x ausdrucken, ausschneiden und mit Klebestreifen (rote Pfeile) verbinden.
Das zusammengeklebte Papier mit Stecknadeln auf dem Fliegengitter befestigen damit nichts verrutscht. Den Umriss nachzeichnen und ausschneiden.


Die grün gefärbte Lasche ca. 1,5 cm nach vorne unten falten und festnähen.


Die blau gefärbte Lasche ca. 1,5 cm nach hinten oben falten und festnähen.
(Dabei wölbt sich die Maske bereits)


Beide Laschen übereinander legen und 2-fach festnähen. Maske wölbt sich nach aussen für Augenfreiheit. Nun die zweite Seite ebenso nähen.

Haube:

Teil C ausdrucken und ausschneiden. Das Papier mit Stecknadeln am Stoff befestigen, Umriss nachzeichnen und ca. 1,5 cm größer ausschneiden. Ohrenausfassung nach Papiervorlage ausschneiden.
Stoff bis zum Umriss einschlagen und dann rundum nähen, damit der Rand verstärkt wird.

Ohren:

Für ein Ohr ein Stück Stoff falten und gut 13 cm Länge und 15 cm Höhe anzeichnen. Diese Linie mit einem Stift diagonal anzeichnen und daran exakt entlangnähen.
Den überstehenden Stoff 0,5 cm vom Nährand abschneiden und Ohr umdrehen damit die Naht innen ist.
Das Ganze noch einmal für das zweite Ohr durchführen.
Hier ist zum Beispiel ein Ärmel eines alten T-Shirts ideal, da die Seite mit 13 cm bereits umgenäht ist. Die Höhe des Ohres (bei mir 15 cm) sind frei wählbar und können variiert werden.

Haube mit Ohren:

Teil C umdrehen und die Ohren von unten her annähen (Ohren durchfädeln und rundum festnähen)
Die Naht der Ohren dabei Mittig zum Schopfdurchlass ausrichten.


Haube ca. 1,5 cm überlappend zusammennähen, damit der Schopfdurchlass entsteht.

Maske:

Damit das Fliegengitter nicht ausfransen kann, ca. 3 cm breite Stoffbahnen ausschneiden, der Länge nach falten und rundum das Fliegengitter nähen (also auf jeder Seite sieht man ca. 1,5 cm Rand)

Haube und Maske verbinden:

Von der Mitte beginnend nach links und rechts, die Haube mit dem Fliegengitter vernähen. Dabei den 1,5 cm breiten Rand des Fliegengitters mit der Haube überdecken (Haube oben, Fliegengitter unten).
Am Besten 2 x nähen (Oberkante und Unterkante, siehe Foto in der Mitte), damit Stoff nirgends absteht.

Seitenteile mit Klettverschluss:

Für die Seitenteile die Vorlage Seitenteil – Teil D ausdrucken und jeweils auf ein gefaltetes Stück Stoff übertragen. Den Umriss nachnähen (bis auf 2 cm) und dann das Stoffstück nach Links drehen (Naht ist dann innen). Die 2 cm zunähen und beide Seitenteile an die Fliegenmaske annähen. Danach noch den Klettverschluss anbringen. Einmal auf der Innenseite, einmal auf der Außenseite, damit die Seitenteile überlappend aneinander haften.

Hier die Anleitungen zum Ausdrucken:
Anleitung Netz
Anleitung Haube
Anleitung Fertigstellung

Es hat sich kein Näherfolg eingestellt? Zum Glück gibt es auch fertige Masken zum Kaufen: Fliegenmaske mit Ohrenschutz

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Erstaunte Blicke erntet diese Bettwäsche mit Sicherheit: Seit Herbst hat eine französische Kaufhauskette Betttextilien aus erotisierender Baumwolle im Regal. Gewürzdüfte und ätherische Öle wie Ylang-Ylang haften in Mikrokapseln im Stoff und regen angeblich zu intensiverem Sex an, so behauptet zumindest das herstellende Chemieunternehmen. 50 Prozent aller Paare, die sich in einer kontrollierten Versuchsreihe in den so behandelten Laken liebten, waren danach befriedigter als in der gewohnten häuslichen Pfuhl.

Die Bettwäsche ist der letzte Trend der Kosmeto-Textilien-Industrie. Kombiniert werden aber hauptsächlich Kleidung und Kosmetik, ob als Creme oder Parfum, und das in immer ausgefalleneren Varianten. Viel wird hier probiert und auch wieder verworfen, wenn sich die Konsumenten nicht überzeugen lassen: Jeans mit Erdbeerduft, Anti-Cellulite-Strümpfe oder kühlenden Sport-T-Shirts.

Der Massenmarkt für Erotikbettwäsche existiert (zumindest bisher) nicht. Verkauft werden vielmehr kosmetikveredelte Strümpfe und Socken. Von Aloe Vera bis Jojoba reicht die Liste der gängigen Beschichtungen, Gingkoextrakte helfen gegen Flugthrombosen, und der Hoffnungsmarkt schlechthin ist die Anti-Cellulite-Strumpfhose.

Die Produkte gegen die allgegenwärtige Orangenhaut, eine Paradefall für sinnhafte Kosmetik in Textilien, sind derzeit am gefragtesten. Statt jeden Tag Zeit mit dem Eincremen von Beinen und Po zu verschwenden, überlässt man die Pflege der unschönen Hautdellen passend ausgerüsteten Strumpfhosen, die bei jeder Bewegung winzige Mengen von Wirkstoffen aus Mikrokapseln an die Haut abgeben und verstreichen. Nach einigen Wochen konsequenter Tragezeit ließen sich messbare Verbesserungen am Oberschenkelumfang feststellen, so die Hersteller in den von ihnen in Auftrag gegeben und auch finanzierten Studien. Unabhängiges wissenschaftliches Material ist hingegen rar, und kompetente Wissenschafter bleiben skeptisch. Genauso wenig die gewöhnliche Kosmetik Cellulite bekämpfen kann, darf frau sich auch bei den Kosmetika in der Kleidung keine Aufhebung von Naturgesetzen erwarten.

Im Unterschied zu herkömmlichen Schönheitspflegeprodukten werden die Textilveredelungen nicht von Regelungen und Gesetzen erfasst, der Markt wird ausschließlich durch die Nachfragequote der Konsumenten reguliert. Dass sich abgesehen von Strümpfen und Socken sehr wenig lange am Markt hält, kompensieren die Hersteller mit der Entwicklung von immer neuen Produkten und der Erforschung zusätzlicher Anwendungsbereiche. Der neueste Hoffnungsmarkt sind Textilien zum Sonnenschutz und zur Sonnenpflege, in dem die Resultate der Klimaerwärmung und des Ozonlochs endlich für stabile Umsätze sorgen sollen.

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Am 06.12. (Nikolaus) müssen es nicht immer gekaufte Geschenkverpackungen sein. Dieser Filzstiefel ist einfach zu nähen und kann immer wieder verwendet werden.

Man benötigt:

  • Filz in gewünschten Farben
  • Kugelschreiber
  • Drucker
  • Schere
  • Nadel und Faden (event. auch Nähmaschine)

Und so gehts:

Vorlage ausdrucken und auf Filz übertragen. Den Kragen an den beiden Längsseiten im Zick-Zack-Muster benähen, auf die Oberseite des Stiefels legen und bis auf den Einstieg den ganzen Stiefel mit einem Zick-Zack-Muster zusammennähen.
Die Schlaufe zum Aufhängen an der Rückseite annähen, den Stiefel noch mit lustigen Accessoires dekorieren (Maschen, Knöpfe, Schleifen, Perlen, Herzen,…) und mit leckeren Sachen füllen.

Lust auf mehr vorweihnachtliche Bastelvorlagen?
Weitere hübsche Ideen findet man z.B. im Buch Kinderleichte Weihnachtsbastelei oder im Buch Bastelklassiker zur Weihnachtszeit.

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Man benötigt:

  • Filz in verschiedenen Farben
  • Schere
  • Garn und Nadel
  • Kugelschreiber
  • Bunte Filzstifte

Und so gehts:

Die Vorlage “Fingerlinge” ausdrucken und an der gestrichelten Linie ausschneiden. Die Einzelteile auf Filz legen und nachzeichnen. Die Linie am Filz ausschneiden und lt. Vorlage weiterarbeiten.

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