Um den kleinen Alterserscheinung der Haut entgegenzuwirken probiert man zu Hause so manche Q10-Schönheitscremes, diverse straffende Wellnessmasken oder anregende Gesichtspeelings und auch die Kosmetikerin wird immer häufiger aufgesucht.

Anfangs wirken diese Wundermittelchen meist noch recht gut, aber mit den Jahren verliert die Haut an Spannung, die Gesichtsmuskeln werden schwächer und die Falten gewinnen die Oberhand.

Mit einem Facelifting können die äußerlichen Merkmale des Älterwerdens verbessert werden und man wird sich wahrscheinlich auch wieder um Jahre jünger fühlen. Durch die Entfernung überschüssiger Gesichtsweichteile und der anschließenden Straffung der Haut kann man das Gesicht um bis zu 10 Jahren verjüngen.

Die Operation bei einem Facelifting richtet sich immer nach dem Gesicht und den Wünschen der betreffenden Person und wird mit dem Chirurgen beim Beratungsgespräch diskutiert. Gerne werden auch verschiedene Techniken und Maßnahmen kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Zu unterscheiden sind folgende Varianten des Faceliftings:

  • Mittleres Facelifting: Die Wangenpartie wird gestrafft
  • Unteres Facelifting: Hals und Unterkieferbereich werden gestrafft
  • Oberes Facelifting: Die Schläfe wird gestrafft und die Krähenfüße werden geglättet
  • Stirnlift: Die Stirnfalten werden geglättet


Ein Facelifting kann auch noch mit folgenden Maßnahmen kombiniert werden:

  • Halsstraffung
  • Fettabsaugung
  • Oberlid/Unterlidstraffung
  • Faltenunterspritzung

Die Facelift-Operation wird entweder mit örtlicher Betäubung im Dämmerschlaf oder auch in Vollnarkose durchgeführt. Ein Klinikaufenthalt von 1-2 Tagen wird empfohlen. Nach der Operation sollte das Gesicht regelmäßig gekühlt werden damit die Schwellung schneller abheilen.
Wie nach jeder Operation sollte auch nach einem Facelifting anstrengende Tätigkeiten – die vor allem zu verstärkter Mimik führen – vermieden werden.

Bitte beachten: die Beschreibung ersetzt keinesfalls die ärztlichen Anweisungen!